Nonsense

 

Spielarten einer merkwürdigen Literaturgattung


 

Kurator: Thomas Bodmer
Ausstellungsgestaltung: Tanja Gentina

Wiedermal Freiheit! Keine Vorgaben! Einfach ein Kompositionsuftrag! Wie hat es mich doch beglückt, mit meinem ganzen Instrumentarium über Nonsense-Texte meiner Wahl hemmungslos herzufallen! Dank dem Vertrauen der Ausstellungsmacher bekam ich viel Kreativraum für musikalische Ausflüge. Und so wuchsen schon bald neue Lieder aus den Worten der grossen Meister des Nonsense — und die waren dann im Frühjahr 2012 in der Ausstellung im Strauhof zu hören.

Die musikalische Interpretation der Gedichte von Lewis Carroll (Jabberwocky), F.W. Berstein (der Depp), Christian Morgenstern (Galgenbruders Lied an Sophie), Edward Lear (The Jumblies) war für mich das reinste Vergnügen. Denn wo sich Unsinn und Tiefsinn treffen, fühle ich mich immer gut aufgehoben. Am allerschönsten war aber die Arbeit an der Vertonung von Kaspar Fischers Bildserie „Metamorphosen“.  Ich heftete mich einfach an die Bewegung seiner Federstriche und liess mich durch die Komposition führen. Ein Genuss.

The Jumblies




Galgenbruders Lied


Der Depp